Freitag, 31. Oktober 2014: Konzertlesung & Milonga mit Livemusik

Programm

  • 19:30h:
    Konzertlesung: Vom Erzgebirge nach Buenos Aires (Das Bandoneon verrät seine Geschichte)
    Während der Konzertlesung kein Zutritt zur Aula!
  • 20:30h:
    Kommentierte Bandoneonausstellung
  • 21:00h bis 02:00h:
    Milonga mit 3 Livesets des Duos Amoratado
    DJ Mariano Diaz

Ort

Aula der Alten Kantonsschule Aarau
Bahnhofstrasse 91
5000 Aarau

Konzertlesung

Wie das Instrument mit seinen typischen Klängen im Gepäck deutscher Auswanderer seinen Siegeszug in Lateinamerika antrat, das erzählen Jürgen Karthe und Fabian Klentzke in unterhaltsamen Texten und fröhlichen Klängen. In einem lockeren Ablauf wird die Geschichte des Bandoneons erzählt und seine Reise vom Erzgebirge nach Buenos Aires nachempfunden. Zu hören sind traditionelle Volksweisen aus dem Erzgebirge und Kompositionen von Carlos Gardel bis Astor Piazzolla.
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Bandoneonausstellung

Von der deutschen Concertina über das Bandonion zum Bandoneon. Eine kleine Ausstellung von Michele Ghisletta mit rund 10 Instrumenten, die einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung, den Bau und die Funktionsweise der Durchschlagszungeninstrumente gibt.

Duo Amoratado

Jürgen Karthe (Bandoneon) spielt mit Fabian Klentzke (Klavier) seit vielen Jahren Tango Argentino. Was zunächst in Sachen Weltmusik begann, erfuhr später im Duo TANGO AMORATADO (amoratado = dunkelviolett) mit viel Lebendigkeit und Spielfreude seine Fortsetzung. Sie interpretieren den Tango mit der Intensität einer Band und den Klangfarben eines Orchesters. Publikum und Kritiker sind gleichermassen begeistert. Beide Musiker haben sich mit ihren virtuos und eigenständig dargebotenen Tangos einen führenden Platz in der internationalen Tangoszene erspielt.

DJ Mariano Diaz

Meine Musikauswahl stammt hauptsächlich aus der Epoca de Oro bis zu den späten fünfziger Jahren und von einigen guten zeitgenössischen Orchestern. Als spannenden Kontrast dazu kombiniere ich aber auch gern unkonventionellere Stücke aus der Welt des Tango Nuevo, Ethno-, Elektro- oder Non Tango.

Jede Tanda erhält ihre eigene, starke Identität. Die aufeinanderfolgenden Tandas kontrastieren sich durch die Stile der verschiedenen Orchester, Romantik folgt auf Dramatik, und mehrmals im Laufe des Abends wird Spannung aufgebaut und wieder aufgelöst. So entsteht ein facettenreicher Bogen, der die Tänzer immer tiefer in die Musik eintauchen lässt.

Die Organisation der Musik in traditionellen Tandas und Cortinas erlaubt den Tänzern, sich vor dem Tanzen in die Musik einzuhören, und bietet ihnen die Möglichket, eine Pause zu machen, einen neuen Tanzpartner zu finden, oder einfach nur das Geschehen auf der Tanzfläche zu beobachten.

 

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